Maßnahmen zur Transfersicherung
Die Trainings von Gupta Projektkommunikation zielen auf nachhaltigen Praxistransfer ab. Projektmanager und Projektmitarbeiter erwerben in meinen Trainings relevantes Praxiswissen, das sie im Projektalltag erfolgreicher macht. Damit das gelingt ist es wichtig, dass der wirkungsvolle Transfer zwischen dem Auftraggeber und mir als Trainer abgestimmt wird.
Die folgenden Maßnahmen vor, während und nach dem Training bilden die Grundlage für eine erfolgreiche Transfersicherung. Die Maßnahmen reflektieren den aktuellen Erkenntnisstand zur Transfersicherung und basieren auf Empfehlungen des Personal- und Organisationsentwicklers Dr. Markus Schmittberger (Vortrag "Praxistransfer fördern", Fachmesse Personal & Weiterbildung, Wiesbaden, 8. Juni 2010).
Vor dem Training
- Zusammen mit dem Auftraggeber führe ich eine genaue Bedarfserhebung durch. Auf dieser Basis erfolgt eine schriftliche Zieldefinition für die Trainingsmaßnahme.
- Nach der allgemeinen Zieldefinition empfehle ich dem Auftraggeber, gemeinsam mit den Teilnehmern verbindliche individuelle Lernziele festzulegen, die mit den ökonomischen Zielen der Organisation in Einklang stehen.
- Zur Vorbereitung und Einstimmung auf die Trainingsmaßnahme erhalten die Teilnehmer einen Fragebogen. Darin werden unter anderem die Erwartungen und Ziele der Teilnehmer abgefragt.
- Mit jedem Teilnehmer führe ich ein Vorbereitungsgespräch. In dem Gespräch erfolgt eine konkrete Zielvereinbarung für die erwartete Umsetzung der im Training erworbenen Kenntnisse in die Praxis.
- Die Teilnehmer erhalten praxisnahe Vorbereitungsaufgaben, die ihnen helfen, sich mit den Trainingsinhalten vertraut zu machen.
Zu Beginn des Trainings
- Die Lernziele der Teilnehmer werden aufgegriffen und während des Seminars kontinuierlich überprüft.
- Die Teilnehmer wählen aus den angebotenen Themen das aus, was für ihre Tätigkeit besonders relevant ist.
- Die Lernziele der Teilnehmer stehen im Vordergrund und nicht das von mir als Trainer vorbereitete Programm.
Während des Trainings
- Fragen und Probleme aus dem Projektalltag der Teilnehmer stehen im Mittelpunkt.
- Die Hälfte der Trainingsmaßnahme dient dazu, neu Erlerntes auszuprobieren oder neue Anwendungsgebiete für das neue Wissen zu finden.
- Die eingesetzten aktivierenden Trainingsmethoden, wie kollegiale Beratung und Rollenspiele, fördern den Erfahrungsaustausch und die Anbindung des Gelernten an die eigene Projektpraxis.
- Als Trainer stelle ich sicher, dass im Training unter den Teilnehmern eine wertschätzende Atmosphäre herrscht, die Teilnehmern Mut macht, neu Erlerntes auszuprobieren.
Am Ende des Trainings
- In meinen Trainings reserviere ich mindestens eine Stunde für ein Gespräch mit den Teilnehmern zu den konkreten Umsetzungsschritten.
- Die Teilnehmer erhalten von mir Umsetzungstipps für den Projektalltag in Form von Checklisten, goldenen Regeln und Vorlagen.
- Außerdem rege ich Lerngruppen an, die selbstgesteuert Umsetzungsfragen reflektieren.
Nach dem Training
- Nach dem Training empfehle ich ein Transfergespräch zwischen Teilnehmer und Führungskraft. Dabei sollte besprochen werden, wie das im Seminar gelernte im Projektalltag umgesetzt werden kann und welche Unterstützung der Teilnehmer dabei benötigt.
- Zum Austausch über Lernfortschritte und Umsetzungsfragen veranstalte ich mit den Teilnehmern ein oder zwei Folgetreffen, an denen auch interne PE-Mitarbeiter teilnehmen sollten.
- Idealerweise stehen im Unternehmen für jedes Training Coaches oder Mentoren bereit, um bei Bedarf die Umsetzung am Arbeitsplatz zu unterstützen.
- Außerdem sollte das Unternehmen dafür Sorge tragen, dass strukturelle Anwendungsprobleme erkannt und gelöst werden.
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